Zum Hauptinhalt
Das Angebot endet in...
Das Angebot endet in...
2
Tage
2 3
Std
0 0
Min
4 1
Sek
Kostenloser Versand über €35*

für alle qualifizierenden Bestellungen

Einfach echt leckere Pizza

oder du erhältst innerhalb von 60 Tagen dein Geld zurück

Rechnung

In 14 Tagen bezahlen mit Klarna

Sauerteigpizza nach Detroit-Art

Sauerteigpizza nach Detroit-Art von Rosehill Sourdough

Wenn es um Pizza geht, haben sich Varianten mit regionaler Tradition zu den beliebtesten Trends der letzten Jahre entwickelt. Kaum eine Sorte ist dabei so beliebt wie die Pizza nach Detroit-Art, auch Detroit Style Pizza genannt. Pizza nach Detroit-Art ist eine sogenannte Pan Pizza, das heißt, sie wird in der Pfanne gebacken. Der Käse reicht bis zum Rand und sorgt für eine knusprige, salzige Kruste. Pizza nach Detroit-Art spielt mit Kontrasten: eine dicke Käseschicht in der Mitte, ein knuspriger Rand aus gebräuntem Käse und ein intensiv-salziger Käsegeschmack, der die süß-säuerliche Sauce perfekt ergänzt. Eingeführt wurde die Pizza nach Detroit-Art im Jahr 1946 von Gus Guerra und Concetta „Connie“ Piccinato in der Pizzeria „Buddy‘s Rendezvous“ – bis heute ein Geheimtipp für jeden Freund von Pfannenpizza. Es gibt jede Menge Rezepte für Pizza nach Detroit-Art. Diese Version stammt von Mike Vaona, dem Sauerteigexperten von Ooni. Sie wird mit einem Teig zubereitet, der über Nacht im Kühlschrank gärt.

Pizza nach Detroit-Art wird normalerweise mit Hefeteig zubereitet. Mike zieht allerdings Sauerteig vor, denn der ist nicht nur gut bekömmlich, sondern sorgt auch für eine dicken, fluffigen Rand und ein besseres Aroma. Dieses Rezept verwendet eine Methode, die dem Teig länger Zeit zum Gären und zum Aufbau seiner Struktur bietet. Du musst das Ganze also ein bisschen planen. Als erstes solltest du dir Gedanken darüber machen, wie lange der Teig braucht, um kühl zu gären und bei Raumtemperatur zu gehen. Außerdem brauchst du eine aktive Starterkultur (auch Anstellgut genannt), die mindestens sechs Stunden vor dem Ansetzen des Teigs aufgefrischt bzw. gefüttert wurde.

Das mag sich kompliziert anhören – ist es aber nicht. Vielmehr ist alles nur eine Frage des Timings. Rechne einfach aus, wie viel Zeit die Zubereitung des Teigs benötigt und wann deine Pizza fertig sein soll. Warum ist die Ruhezeit im Kühlschrank wichtig? Weil das den Gärprozess verlangsamt und gleichzeitig den Geschmack und die Teigstruktur verbessert. Außerdem unterstützt es anscheinend auch die Aufnahme wichtiger Nährstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium im Körper. Käsig, fluffig, knusprig und kross: Diese Sauerteigpizza nach Detroit-Art ist so unfassbar lecker, dass sich das lange Warten definitiv lohnt. Plane also genügend Zeit ein, lehne dich zurück – und vertraue uns. Wir wissen, wie köstlich diese Pizza ist. Mike bereitet sie für uns zu ‒ du wirst begeistert sein!

Hinweise:
Füttere deine Starterkultur 6 bis 12 Stunden, bevor du den Teig zubereiten willst.

Kalkuliere für die Zubereitung des Teigs 18 bis 34 Stunden ein, bevor du deine Pizza backen kannst. Die eigentliche Zubereitung des Teigs dauert 5 Stunden, gefolgt von einer Gärzeit im Kühlschrank von mindestens 8 Stunden (bis zu 24 Stunden). Danach muss der Teig vor dem Backen noch einmal 5 Stunden bei Zimmertemperatur gehen.

Ergibt
1 Pizza nach Detroit-Art (10 x 14 Zoll)
Teig mit einer Hydration von 76 %

Benötigte Zeit
Insgesamt: 40 bis 46 Stunden (aktive Zubereitungszeit: ca. 1 bis 2 Stunden)

Benötigte Geräte und Küchenutensilien
Ooni-Pizzaofen
Ooni-Gusseisenpfanne
Ooni-Infrarotthermometer
Rechteckige Pizzaform oder -pfanne (25 x 35 cm)

Zutaten
Für die Auffrischung des Starters
19 g Starterkultur für den Sauerteig
38 g Wasser
38 g Brotmehl oder Mehl Typ 00 (12,7 % Gluten)

Für den Teig
332 g warmes Wasser
13 g Salz
13 g Olivenöl, plus etwas mehr zum Einfetten der Form bzw. Pfanne
76 g Sauerteigstarter (am Peak)
436 g Brotmehl

Zum Einfetten
Natives Olivenöl extra
1-2 EL ungesalzene Butter, geschmolzen

Für den Belag
Eine klassische Pizza nach Detroit-Art wird meist mit Tomatensauce, Brick-Käse und Paprikasalami belegt. Brick-Käse, auch Ziegelsteinkäse genannt, ist ein halbfester, heller oder weißer Käse aus dem US-Bundesstaat Wisconsin, der für seinen milden, süßen Geschmack bekannt ist. Außerhalb des Mittleren Westens der USA kann es schwer sein, Brick-Käse finden. Du kannst auch Monterey Jack oder einen milden weißen Cheddar nehmen, damit schmeckt die Pizza genauso gut. Probiere gern auch andere Käsesorten mit niedrigem Feuchtigkeitsgehalt aus und belege die Pizza mit deinen Lieblingstoppings.

100 g Brick-Käse, gewürfelt
100 g Mozzarella, gerieben
15-20 Scheiben Paprikasalami
150 g klassische Pizzasauce

Zum Garnieren (optional)
Frischer Basilikum
Pecorino oder Grana Padano, gerieben

Zubereitung

Den Sauerteigstarter füttern
Starterkultur, Wasser und Brotmehl in ein sauberes Gefäß geben. Alles gut verrühren. Das Gefäß mit locker aufgelegtem Deckel bei Zimmertemperatur ruhen lassen, bis der Peak erreicht ist. (Man spricht vom „Peak“, wenn die Starterkultur 6-12 Stunden nach dem Füttern ihr Volumen mindestens verdoppelt hat und eine Kuppel bildet. Die genaue Dauer hängt von der Raumtemperatur ab.)

Den Teig zubereiten
Wasser, Salz und Öl in eine mittelgroße Schüssel geben. Den Sauerteigstarter dazugeben und verrühren, bis das Wasser milchig wird. Das Mehl dazugeben und kurz verrühren, bis sich die Zutaten vermischt haben und kein Mehl mehr zu sehen ist. Den Teig mit einem feuchten Handtuch abdecken oder einen Deckel locker auflegen und eine Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

Der verbleibende Sauerteigstarter kann für eine spätere Verwendung aufbewahrt werden. Für dieses Rezept brauchst du keinen weiteren Starter.

Den Teig nach einer Stunde mehrmals dehnen und falten, bis er eine glatte Oberfläche aufweist. Dadurch erhält er nach und nach seine Struktur und zeigt jetzt eine glatte Seite und eine Seite mit einer „Teignaht“ oder dem sogenannten „Teigschluss“. Mit leicht angefeuchteten Händen den Rand des Teigs in der Ein-Uhr-Position mit den Fingerspitzen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger bis zum Fingermittelgelenk greifen, ein wenig ziehen, zur Mitte hin dehnen, über den Teig falten und loslassen. Die Schüssel eine knappe Vierteldrehung drehen und den Vorgang wiederholen. Das Ganze nun etwa 10 Mal wiederholen, bis der Teig langsam Form annimmt. Den Teig umdrehen, d. h. die Seite mit der „Teignaht“ ist jetzt unten und die glatte Seite oben. Den Teig wieder in die Schüssel legen und zugedeckt eine Stunde ruhen lassen.

Den Teig nun schonend dehnen und falten. Dazu den Teig mit nassen Händen vorsichtig von der Mitte aus nach oben ziehen, sodass sich eine Seite des Teigs von der Schüssel löst und auf sich selbst faltet. Die Schüssel um eine Vierteldrehung drehen und den Vorgang wiederholen. Die Schüssel insgesamt 4 Mal um eine Vierteldrehung drehen und den Teig jeweils schonend anheben und falten. Die ganze Runde noch 2 Mal wiederholen, bis der Teig eine straffe Konsistenz hat, aber nicht reißt. Abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

Nun einen Timer oder Wecker auf 4 Stunden stellen. Nach jeder vollen Stunde den Vorgang wiederholen und den Teig schonend dehnen und falten. In der Zwischenzeit immer an einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen.       

Den Teig in der abgedeckten Schüssel nach dem letzten Faltvorgang mindestens 8 Stunden (und bis zu 24 Stunden) im Kühlschrank ruhen lassen. (Am besten sollte der Teig im Kühlschrank noch in der Schüssel gehen und nicht in der Gusseisenpfanne, damit nichts anhaftet.)                                                           

Die Pizza backen
Nun bist du endlich bereit, deine Pizza zu backen! Fette die Pfanne oder Form zuerst dünn und sorgfältig mit Butter ein und stelle sie 5 Minuten kühl. Sobald die Butter fest geworden ist, eine dünne, gleichmäßige Schicht Olivenöl darüber geben.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal vorsichtig zusammenfalten. Anschließend mit der glatten Seite nach unten in die Pfanne legen.                                                

Die Pfanne mit einem feuchten Handtuch abdecken und den Teig außerhalb des Kühlschranks 4 bis 6 Stunden ruhen lassen oder bis er Zimmertemperatur erreicht hat.                 

Den Ooni-Pizzaofen vorheizen, bis der Backstein im Inneren eine Temperatur von 375 °C erreicht hat.

Wenn der Ofen vorgeheizt ist, das Handtuch entfernen und den Teig mit Olivenöl beträufeln. Mit nassen Fingerspitzen nun kleine Vertiefungen in den Teig drücken.

Bei der Befeuerung mit Holz oder Holzkohle: Verwende lediglich heiße Holzkohle oder backe die Pizza auf sehr kleiner Flamme. Wenn die Pizza im Ofen ist, solltest du die Schornsteinblende schließen, damit die Flamme klein bleibt. Wenn die Pizza aus dem Ofen kommt, kannst du den Schornstein öffnen, damit sich der Pizzastein wieder erwärmen kann.                                                                   

Bei der Befeuerung mit Propangas: Wenn die Pizza im Ofen ist, stelle die Flamme auf niedrig (oder sogar ganz aus) und nutze lediglich die Restwärme. Wenn die Pizza aus dem Ofen kommt, schalte die Flamme auf hohe Stufe, damit sich der Pizzastein wieder erwärmen kann.                                                              

Die Pfanne mit Alufolie abdecken und 13 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit einmal drehen. Die heiße Pfanne vorsichtig mit Handschuhen aus dem Ofen nehmen und auf eine hitzebeständige Unterlage stellen.

Die Oberseite des Teigs mit etwas zerlassener Butter bestreichen, dann den Belag darauf verteilen. Den gewürfelten Käse im Schachbrettmuster auf dem Boden verteilen, dann den geriebenen Mozzarella bis zum Rand darüber streuen. Die Salamischeiben darüber legen und das Ganze mit drei länglichen Streifen Sauce, den sogenannten „Racing Stripes“, abschließen.                                               

Etwa 10 Minuten ohne Abdeckung backen. Nach Bedarf drehen, bis der Belag vollständig gegart ist.

Die Pizza aus dem Ofen holen. Die Pizza mit einem Pfannenwender vorsichtig aus der Pfanne heben und auf eine Metallfläche oder ein Schneidebrett legen. Mit frischem Basilikum oder geriebenem Pecorino garnieren und in 6 oder 8 rechteckige Stücke schneiden. Servieren und genießen!

Lade die Ooni App herunter

Pizzateig-Rechner, Rezepte und Videos

Vorheriger Artikel Sauerteig-Pizza Bianca mit Gruyère und Salbei
Nächster Artikel Dessert-Pizza mit Himbeere, Mascarpone und dunkler Schokolade

Abonnieren

Wir schicken dir legendäre Rezepte und exklusive Angebote